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Einladung zur Maschinensprache  
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Programmierung in Maschinensprache

 

Z80-KIT

Es begann mit einem Z80, nicht mit dem bereits bekannten 6502. Der Z80 war kompatibel zum sogg. Industriestandard 8080 von Intel, so dass die komplette Software für den 8080, insbesondere das Betriebssystem CP/M auf ihm lief.
Wichtig war eine Schnittstelle zur Außenwelt, um auch externe Hardware anschließen zu können, nicht nur spezielle dafür konstruierte Geräte, sondern ganz einfache wie Taster, LED's Lautsprecher oder ganz allgemein Sensoren und Aktoren.
Voraussetzung dafür war eine PIO (Peripheral Input-, Output-Baustein), die Z80-PIO. Auf der Z80-Karte des deutschen Herstellers Kontron befinden sich neben der PIO eine SIO (Serial i/O) ein ROM (512 Byte) mit dem Betriebssystem sowie ein Kassetteninterface, um Programme abspeichern zu können.

Bsonders die PIO ermöglichte einfache und schülergerechte Experimente (Fußgängerampel, Blinkschaltungen usw.) Besonders lehrreich waren die einfachen Debug-Möglichkeiten wie der Einzelschrittbetrieb (Step), die es ermöglichten "amoklaufenden" auf die Schliche zu kommen.
Der Preis lag damals (1978) bei ca. 800 DM.

FOX- Trainer

Komfortabler war das FOX Trainingssystem Elegant in einem Koffer eingbaut mit einem Breadbord sowie Standardperipherie wie LED, /-Segment-Anzeigen, Dil-Switches. Was natürlich ein anspruchvolles Experimentieren ermöglichte.

Programmieren in einer Hochsprache

NorthStar Horizon

1977 stand die Entscheidung an neue Computer für die Schule anzuschaffen. Bisher war PDP8 F mit 6 Terminals (TTY) in Betrieb. Mutig war die Entscheidung neben einer Data General Nova mehrere Einzelplätze mit S100-Bus Computern auszurüsten. Die mussten direkt aus USA importiert werden was über ein Ingenieurbüro erfolgte. Die Wahl fiel auf einen modular aufrüstbaren North Star Horizon. Mit einem Holzgehäuse und einem ganz dicken Trafonetzteil.
Der Betrieb erforderte drei S100.Bus Platinen: eine CPU-Karte mit dem Z80, eine !6 KB Memory-Karte und Den Controller für die FlopyDisk. Weitere Karten, insbsondere Speichererweiterung oder I/O-Karten waren nach belieben hinzuzufügen, denn Platz an Steckplätzen war genügend vorhanden.
Ebenso die Auswahl an S100-Karten: EPROM-Brenner, Kasseten-Interface, EPROM-Karten, diverse I/O-Karten.
An Software war die Auswahl nicht minder groß. Von dem komfortablen NortStar-Basic über Microsofr-Basic (M-Basic) über UCSD-Pascal, Assembler sowie Forth war fast alles verfügbar.

 


   

 

Drei S100-Bus-Platinen:
 

Memory Platine


Memory-PlatineDanach kamen die ersten IBM-Computer in die Schule und zwar IBM XT bereits mit eingbauter Festplatte
(5 MB) für die Ausbildung mit CAD. Als Monitore wurden , 19 Zoll Conrac-Monitore verwendet,die wegen der Größe auf extra Beistelltischen neben dem Arbeitsplatz plaziert wurden.
Anschließend wurden nur noch IBM-kompatible Rechner bestellt mit einer Ausnahme: für die Stundenplanausarbeitung musste ein Apple Rechner verwendet werden, weil das Stundenplanprogramm (STUPAS) zunächst nur auf Apple lief.


 
 

. Z80-KitZ80-Karte
 Z80-Karte mit PIO

Fox-Trainer

NorthStar Gehäuse

NorthStar offen

Floppy-ControllerFloppy-ControllerCPU-Platine